Technikausfall

Ohne PC oder andere Geräte kommt man heutzutage ja kaum bis gar nicht mehr aus. Wenn im Krankenhaus ein Update gemacht wird, und die PC`s für 24 Stunden ausfallen, geht gar nichts mehr. Man kommt z.B. nicht mehr an die Patientenlisten ran und somit fehlen uns einige Daten, die wir sonst mit Hilfe eines einzelnen Klicks gleich parat haben.  Ebenfalls ist es nicht möglich sich Befunde z.B aus dem Labor anzugucken. Es gäbe da noch den Weg sich die gedruckte Version rauzusuchen, aber wenn es schnell gehen muss, ist das eher weniger praktisch.

Neuzugänge in den PC zu geben ist auch nicht möglich. Kurzum es bricht vieles zusammen und man hofft immer, dass nix schlimmes passiert.

Nur durch diesen einen Faktor “Computer” gerät vieles in Gefahr. Außerdem kann es auch passieren, dass unser Zeitplan etwas nach oben gedehnt wird und uns die Zeit verloren geht und man somit weniger Zeit für den einzelnen Patienten hat.

7 Kommentare zu “Technikausfall”

  1. Kroxoldyphic

    Hallo,
    das klingt wirklich interessant und hat mich als IT-Azubi gleich mal zum Nachdenken angeregt. Das ist ja quasi ein Unding, wenn man für 24h keinen Zugriff auf die ganzen Dokumente usw. hat. Vielleicht könnte man es für die Zeit des Updates so realisieren, dass über ein Raid-System immernoch auf die Daten zugegriffen werden kann – allerdings nur mit Leserechten. Sprich, dass stehts ein Backup existiert, auf dem das Update erst zu einem späteren Zeitpunkt eingespielt wird. So hätte man immerhin Zugriff auf alle Informationen. Habe natürlich keine Ahnung von der Netzstruktur eines Kkh, aber vorstellen könnte ich es mir so in etwa.
    Gruß :)

  2. Tim

    Hey,

    das Problem ist, dass die Krankenhäuser nicht nur in ihren normalen Ausgaben sparen, sondern auch sehr massiv in der IT. Dadurch kommt es dazu, dass halt eben keine zwei Server für eine Redundanz sorgen, sondern es wird alles auf einem gemacht. Wenn der ausfällt stehen im schlimmsten Fall Menschenleben auf dem Spiel. Wo man spart… es ist falsch.

    Normalerweise sollte das so laufen: Server A läuft weiter und versorgt das Kkh mit Daten. Server B bekommt das Update und wird danach getestet.
    alles ok ist werden alle einfach auf die Datenstruktur von Server umgeschaltet und man merkt kaum etwas. Vielleicht einen Aufall von einer viertel Stunde um die Daten die neu erstellt wurden von A nach B zu synchronisieren. Wenn B dann aktiv ist wird A geupdatet und auf den gleichen Stand gebracht… dadurch ist eine Redundanz gegen und es passiert normalerweise nichts.

    Dummerweise sind das doppelte Hardwarekosten… und da kommen die BWLer ins Spiel, die nix von der KKh Praxis kennen ;)

    LG
    Tim

  3. Zecke

    Der PC vereinfacht vieles. Aber der Fluch daran ist ist dass man völlig abhängig von de, Teil ist…

  4. Kroxoldyphic

    Danke für deine Ausführungen Tim.
    So hatte ich es mir quasi vorgestellt – schlimm genug, dass solche wichtigen Dinge aufgrund von Geldmangel nicht realisierbar sind.

  5. Ingmar

    Kenne ich nur zu gut:
    “Hmm.. unser System funktioniert gerade nicht, ich kann den Arztbrief nicht ausdrucken. Willst du vielleicht einen Kaffee?”
    Schrecklich… :)

  6. gewerbeauskunft-zentrale

    Ist schade das man von den technischen Geräten so abhängig sind. Vorallem kam mir gerade der Gedanke auf, was ist, wenn ein Ernstfall bei Euch in der Klinik ist und Ihr nicht an die notwendigen Unterlagen kommt?

  7. Nandus

    Die EDV wollte mal zeigen wer der Chef der Hauses ist….
    Spaß bei Seite, es ist für alle Stress Medizinisches Personal, weils nicht mehr gescheit arbeiten kann,
    für die Verwaltung, weil kein Geld mehr kassiert kann
    und zuletzt für die EDV der alle im Nacken sitzen

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