Krankenhaus als Zufluchtsort?

Wenn man aus irgendeinem Grund in ein Krankenhaus eingeliefert wird, hofft man ja, dass man so schnell wie möglich wieder gesund entlassen wird. Es ist aber nicht immer so.

Einige Patienten sind einsam und fangen an, sich im Krankenhaus richtig heimisch zu fühlen. Sie sind empört oder traurig wenn der Arzt Ihnen mitteilt, dass sie bald das Krankenhaus verlassen können. Einige Patienten erfinden dann neue Beschwerden, die unbedingt noch untersucht werden müssen. Es gibt aber auch welche, die Ihre heilenden Wunden wieder aufreissen, um nicht gehen zu müssen.

Ich kann ja nachvollziehen, dass man so gegen das Alleinsein oder eine ungeliebte Situation zuhause ankämpfen will, aber es ist der falsche Weg etwas zu ändern.

2 Kommentare zu “Krankenhaus als Zufluchtsort?”

  1. bloeder_hund

    achja,
    Morbus heimgehsyndrom,

    Symptome
    Durchfall (nur sieht man nix und riecht auch nix)
    Schwindel (tritt aber nur auf,wenn Pflegeperson im Zimmer ist)
    Erbrechen (siehe Durchfall,Zimmernachbarin kriegt den auch nie mit)

  2. medizynicus

    Interessant gerade jetzt, wo es auf Weihnachten zugeht: Die einen wollen unbedingt vor dem Fest nach Hause, die anderen auf jeden Fall über die Feiertage im Krankenhaus bleiben. Oder die Angehörigen wollen, dass die betreffende Person über die Feiertage im Krankenhaus bleibt. Letzteres ist ziemlich traurig…

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