Der Beruf und seine Risiken Teil 2
Teil 2: Patienten
Heute geht es um die verschiedenen Arten von Patienten, die sich entschliessen im Krankenhaus zu nächtigen.
Der Nörgler
Ihm kann man nichts recht machen. Das Essen schmeckt ihm nicht, dass Personal ist zu langsam und die Ärzte unfähige Idioten. Diese Art von Patient klingelt oft und gerne auch bei Kleinigkeiten.
Der Stille
Er lässt alles über sich ergehen. Erfragt sich meist auch nur das nötigste wegen dem Grund seines Aufenthalts.
Der Nette
Hat im Normalfall immer gute Laune. Unterhält sich sehr gerne und erfragt auch viele Dinge, die den Beruf betreffen. Macht die Dinge, zu denen er so gerade eben in der Lage ist, selbst. Kurz: Ein Vorzeigepatient.
Der Besserwisser
Weist viele Verhaltensmerkmale wie der Nörgler auf. Hinzu kommt aber noch, dass er keine Gelegenheit auslässt einem erzählen zu wollen, wie man seinen Beruf auszuüben hat. Er nervt auch meistens seine Bettnachbarn sehr.
Der Ängstliche
Ihm macht seine “Krankheit” sehr viel Angst. Er erzählt gerne aus seinem Leben und hofft, dass sich schnell alles zum Guten wendet.
Habe ich eine Patientengattung vergessen? Wenn ja, dann schreibt es mir.
am 17. November 2009 um 22:07 Uhr.
Der Knallharte: Auch bei nem Blinddarmdurchbruch beweist er Tapferkeit und Ruhe. “Tut nur etwas weh, ist auch schon wieder besser!”
am 18. November 2009 um 11:38 Uhr.
Ja, den wollte ich auch gerade nennen…
Äußert sich auch sehr gerne mit wochenlangen AP Beschwerden die sich dann als massiver HI entpuppen.
am 18. November 2009 um 13:35 Uhr.
Der König
Meist Privatpatient, arrogant, sieht die Pfleger als Dienstpersonal,möchte, dass ihm alles gebracht wird, anstatt sich selbst zu bewegen, fühlt sich überlegen und höchstens der Chefarzt ist ein ernstzunehmender Gesprächspartner, alle anderen sind unter seinem Niveau.
am 1. Dezember 2009 um 16:25 Uhr.
Der Verwirrte
Vergisst Anweisungen (nicht aufstehen, weil Nadel im Fuß), bringt sich dadurch selbst in Gefahr. Hält alle anderen Menschen für Pflegepersonal. Jagt Mitpatienten Schrecken ein… Ist bestimmt auch nicht so selten, oder?
am 8. Dezember 2009 um 17:13 Uhr.
Der distanzlose Frührentner
Er ist um die 60 Jahre alt und leidet aufgrund schlechter Ernährung und zu wenig Bewegung unter Adipositas, Arteriosklerose, Diabetis mellitus II etc. Meist hatte er schon einen HI bzw. steht kurz davor.
Typisch für Ihn ist seine Distanzlosigkeit gegenüber dem Pflegepersonal. Jüngere Krankenschwestern bzw. Schülerinnen werden generell geduzt bzw mit “Schwesterchen” angesprochen. Dienst- und Pausenräume des Personals sind für Ihn keine Orte zum meiden.
Ich habe erlebt, dass sich mal ein Pat. an unseren Frühstückstisch setzen wollte um etwas zu klären.
am 15. Dezember 2009 um 07:28 Uhr.
der etwas andere Besserwisser,
redet gleich für seinen bettnachbarn mit,gibt auch gerne Anweisungen für diesen.
am 20. Dezember 2009 um 22:59 Uhr.
Der Depressive
Ein Patient in jungen Jahren, chronische Krankheit ist der Grund für den Aufenthalt. Ihm ist eigentlich alles egal, sprich er beklagt sich nicht über die Behandlungen. ebenfalls ruft er nicht oft nach der Schwester, sondern möchte am liebsten alleine gelassen werden.
am 21. Dezember 2009 um 01:25 Uhr.
Danke für die vielen zusätzlichen Patiententypen